Atomkraftdebatte

Wie jeder mitbekommen hat, entfachte das gar furchtbare Beben in Japan ja die alte Diskussion über die Atomkraftwerke hier in Deutschland neu.
Und schneller als man gucken konnten, gingen die Belanglosesten der Belanglosen, die, die mit ihrem Leben nicht zufrieden sind, wenn sie anderen nicht unnötig auf die Nüsse gehen können, auf die Straße, schreien wilde und unpassende Parolen herum, halten Flaggen hoch, und drohen mit Gewalt jedem, der nicht ihrer Meinung ist. Und bevor es zu Missverständnissen kommt, ich meine keine Neonazis. Ich meine diese Unwichtigen der Anti Atombewegung, die, die zu beschränkt sind, über die eigene Nasenspitze herauszudenken.

Natürlich, selbstverständlich, ist Atomenergie keine Langfristige Lösung, natürlich, selbstverständlich, besteht ein gewisses Risiko, vor allem bei alten Atomkraftwerken.


Aber erstens fliegen die uns jetzt wegen Fukushima nicht alle pauschal um die Ohren, und zweitens haben wir schlicht keine Alternativen. Wenn wir alle Atomkraftwerke herunterfahren, haben wir erstmal das Problem, dass die Verbrennungskraftwerke mehr in Anspruch genommen werden, mehr Schadstoffe in die Luft gestoßen wird, mehr fossile Brennstoffe verloren gehen, und Deutschland für Ingenieure noch uninteressanter wird als ohnehin schon. Und selbst wenn die Verbrennungskraftwerke laufen und laufen, wären wir doch gezwungen Atomstrom aus Frankreich zu importieren. Das ist der zweite Punkt. Der dritte Punkt ist das rund um Deutschland herum Atommeiler stehen. Geht davon einer hoch, ist es egal, ob der in Deutschland stand oder nicht, betroffen sind wir genauso heftig.

Viertens ist da die verfluchte Scheinheiligkeit unserer Politiker, und der politschen Bürger, die keine drei Monate, nachdem die Atommeiler weg sind, sich über den Schadstoffausstoß der Verbrennungskraftwerke beschweren. Das wir ein Land sind, in dem die Emissionsstöße verhältnismäßig gering sind, liegt auch an den Atomkraftwerken, denn da kommt nur Wasserdampf raus, sprich Wolken.


Und betrachten wir mal die Geschichte der Kernkraftwerke, sie ist gute 60 Jahre alt, und eines flog hoch, weil die in dem Dingen einen Versuch starteten und sie Graphit als Moderator verwendeten, das so heftig Brannte, dass die Explosion erst zustande kam. Die Sicherheitsstandarts hier in deutschen Kraftwerken vor allem sind hoch, und selbst wenn es in den vergangenen 30 Jahren 4000 Störfälle gab, dann sollte man sich erstmal angucken, was alles als Störfall, zumindest in den Medien, als solcher bezeichnet wird. Schon der leiseste Überdruck ist bereits ein Störfall.

Sicher ist die Lagerung ein Problem, aber letzendlich haben wir im Moment kaum Alternativen. Es gibst einfach keine Möglichkeit, es gibt keine, genügend Strom zu produzieren, um eine Industrienation am Leben zu erhalten, ohne auf die Umweltschädigenden Verbrennungskraftwerke oder die radioaktiven Müll produzierenden Kernkraftwerke zurückzugreifen.

Die hässlichen Windparks fahren kaum Gewinne ein, vorallem nicht im Tal, wie sie hier zum Teil stehen, Solaszellen auf den Dächern genügen gerade so zum Wasser anwärmen, und das funktioniert nichteinmal nachts. Und Wasserkraftwerke heizen das Wasser auf, verwirren Fische, sind kostspielig und wartungsintensiv. 


Frage ist, wollen wir unseren Strom wirklich importieren und noch mehr dafür zahlen als ohnehin schon? Damit wären diese Grünen und anderen Ignoranten doch auch nicht zufrieden.

15.3.11 20:09

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