Lybien

Jetzt, wo in der arabischen Land Lybien, der Bär steppt, werden natürlich auch unsere wichtigen Staatslenker von diesem Ereignis tangiert. Und endlich einmal können sie sich von der eigenen Belanglosigkeit ablenken, und sich Weltmännisch ins Rampenlicht rücken. So meldete sich der von jedem geschätzte, von jedem gekannte und geachtete Martin Schulz zu Wort. Sie kennen ihn nicht? Das macht nichts, der ist eh unwichtig. Aber diese arme Tropf hat als erstes den Damm der Scham gebrochen, den der liebe Gott diesen armen Kreaturen von Politikern eingebaut hat, damit sie bei ihrem Drang, sich selbst zu erniedrigen, nicht so peinlich werden, dass man sich fremdschämen muss. Wissen sie, der kleine Knilch sitzt im Europaparlament. Und deswegen muss er ja wichtig sein, er hält sich zumindest für wichtig. Und jetzt sagt der arme Tropf, er sähe eine Militärische Aktion als letzte Option für denkbar. Welch Hohn! Ein verbaler Schlag ins Gesicht der Rebellen, mit der flachen Hand. Während die da unten die Meuten des Gadaffi niederschießen, und für das kämpfen was die Deutschen nicht konnten, nämlich Demokratie, Recht und Freiheit, Dinge, zu denen uns die USA zwingen mussten, sitzen wir hier oben und schaukeln Eier, und rechnen rum, wieviel der Lieferstopp vom Öl aus Lybien sich jetzt wohl auf die Spritpreise auswirkt, während der Gadaffi sein Volk da unten in die Luft jagt niederschießt und am Ende womöglich noch vergast! Sogar die Amerikaner waren klug genug, mittlerweile mal drüber nachzudenken, eine Flugverbotszone einzurichten, und endlich einmal einen humintären Teil zur Weltgeschichte beizutragen. Wenn also der militärische Eingriff erst als letzte Option überhaupt denkbar ist, dann muss Gadaffi wohl vorher zivile Ziele angreifen, oder wie? Stattdessen verhängen unser hochwohlgeboren Westerwelle und Merkel, die beiden Komödianten in diesem Kasperletheater, die den meisten Schaden anrichten können und zugleich am unfähigsten sind, Sanktionen gegen Gadaffi. Hat nicht mittlerweile auch der Wohl Dorftrottel mitbekommen, dass Gadaffi ein völlig wahnsinniger Irrer ist, dem es so ziemlich egal ist, was für Sanktionen verhängt werden, sondern der ständig befiehlt sein eigenes Volk zu massakrieren. Ja, verbieten wir die Einfuhr von Seife und Swifferstaubmagneten, haha, wir betreiben Intelligente Kriegsführung! Durch den Wüstenstaub wird Gadaffi eines Tages an Staub ersticken! Ich halte solche Überlegungen in den... Na, nennen wir es mal Hirnen... unserer Politiker, für durchaus möglich. Aber der höchst wichtige Europaparlamentarier, Menschenrechtler und Mann von Welt Martin Schulz war durch die obere, fadenscheinige Aussage noch nicht genug von seiner Nutzlosigkeit abgelenkt. (ich hoffe, bei einem militärischen Einsatz wird er mit einem Fallschirm über Gadaffis Palast abgeworfen. Allein.) Nein, er forderte die Regierung auch noch auf, man möge Flüchtlinge aufnehmen! Ist das nicht schön! Anstatt in diesen Krieg einzugreifen, ihn schnell mit der gesamten Nato zu beenden, so einen demokratischen, jungen Staat als Freund zu haben, und die Verhältnisse in diesem Land schnell wieder zu ordnen, so dass es gar keine Flüchtlinge mehr gibt, nehmen wir einfach die, die vor einem Krieg fliehen, den wir beenden könnten, einfach auf! Dann hätten wir gleich wieder eine schöne Diskussion im Bundestag über Flüchtlinge und wie man sie am unauffälligsten los wird, und schon müsste man keine nutzlosen Diskussionen über Eier und Schweinefleisch führen, die eh keinen interessieren würden, würden die Medien nicht auf Panikmache stehen. Oder Diskussionen über einen Ex-Doktor, über den man sich so aufgeregt hat, dass man nicht mal gemerkt hat, dass sogar der Doktorvater, der die Arbeit nachgucken sollte, gesagt hat, die Mängel der Disseration seinen schwerwiegend. Meine Güte, wie oft kann man nur denken, steckt diese elenden Kasperle in Uniformen, gebt ihnen nen Gewehr mit Ladehemmungen und werft sie über Tripolis ab.

6.3.11 20:21

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